DICE FORGE : Ich baue mir die Würfelwelt, wie sie mir gefällt

Fazit vorweg: sie gefällt mir nicht, diese Würfelwelt. Die Idee, die Würfel während des Spiels auszubauen, klingt durchaus reizvoll und innovativ. Neue Würfelseiten kosten Gold, welches man bis dahin gesammelt hat. Am Anfang freute ich mich noch, dass ich die „1 Gold“-Seite meines Würfels mit einer „4 Gold“-Seite ersetzt habe. Diese wollte aber partout nicht oben liegen bleiben. Während ich bei einem Deckbuilder sicher weiß, dass ich irgendwann meine ersehnte Karte ziehen werde, sitze ich hier vor meinem Würfel und kann nur hoffen, dass er es gut mit mir meint. Und als sich dann langsam durch mehrere „1 Gold“-Würfe kleine Goldmengen aufsummiert hatten und mein Vorrat nicht mehr Gold fassen konnte, würfelte ich gleich zweimal hintereinander die „4 Gold“-Seite, die ich dann nicht mehr aufnehmen konnte. Nein, Spaß hatte ich dabei nicht. Ich war der Glücksgöttin ausgeliefert und sie hatte einen schlechten Tag. Obwohl ich jede Runde (also auch, wenn ein Mitspieler seinen Zug beginnt) würfeln darf, warte ich lange bis ich wieder am Zug war.Die Suchzeit der Würfelseiten auf dem Boden war mir zu lang. Beim Aushebeln der Würfelseiten landen diese gerne mal im hohen Bogen auf den Boden. Noch ein Tipp: gerne wird das Spiel beim ersten Mal falsch gespielt. Obwohl es in der Regel steht, kenne ich drei Fälle (darunter auch uns), die irrtümlich nacheinander gewürfelt haben. Tatsächlich darf in jeder Runde jeder Spieler würfeln und den Ertrag einsacken. Aber ich hätte da eine Idee: vielleicht lieber gleich was Anderes spielen.

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