ER #003: Escaperooms Augsburg – „Winter is coming“

Inzwischen gibt es in Augsburg drei „echte“ Escape-Room Anbieter, und nach den Spielen vom EscapeGame und von EscapeRoom wollten wir die Räume von EscapeRooms (ja der Unterschied liegt im angehängtem „S“) ausprobieren. Die Adresse war uns auf Grund mehrerer Laser-Tag-Events schon bekannt. Eine erste Überraschung wartete schon beim Buchen: Es gibt fünf (!) verschiedene Räume – und das schon zum Start. Aufgrund der aktuellen TV Situation fiel unsere Wahl aber schnell auf „Winter is coming“. Begrüßt wurden wir sehr freundlich an einer kleinen Theke – im Hintergrund sieht man auf Tafeln gleich die Rekorde der einzelnen Spiele. „Game of Thrones“ sei einer der leichteren Räume verrät uns der Host. Toilette, eine Garderobe und Schließfächer sind vorhanden – wir werden nämlich gebeten unsere Smartphones abzugeben. So will man wohl Cheatern vorbeugen. Die Einführung erfolgt kurz und knapp. Es wird aber darauf hingewiesen, dass es Fluchttüren gibt die man nicht aufmachen sollte (da hab ich wohl nicht genau zugehört) und, dass man alles über Schulterhöhe nicht benutzen soll/darf. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber gut… Außerdem ist die Türe nicht wirklich verschlossen, sondern das Ziel ist ein „Summgeräusch“, das darstellen soll, dass man die Türe entsperrt hat. Ist OK, aber das hätte man sicher auch eleganter lösen können. Zu guter Letzt wird uns das „Hilfesystem“ erklärt: Es gibt einen roten Knopf, den man alle 10 Minuten betätigen darf, dann kommt Hilfe via Funkspruch – das haben wir aber bei diesem Raum nicht in Anspruch nehmen müssen.

Dann durften wir endlich in den Raum: Der Ersteindruck: ein sehr cleaner Raum – nicht unnötig überfrachtet und schön zur Stimmung passend: Es hängen Banner der Lanisters, Freys, etc. rum und der Style ist eher „mittelalterlich“. Das geschulte Auge merkt auch sofort: hier wurde kein vorhandener Raum genommen sondern ein neuer erschaffen – alles schaut stimmig und gut aus. Die Türe wird verschlossen und es folgt ein kleines Intro vom Band – Jaja, die bösen weißen Wanderer kommen und wir müssen mal wieder alle retten indem wir ein paar Rätsel lösen. Alles klar, Motivation ist da und los gehts.

Wie immer muss man sich am Anfang erst mal orientieren wo man beginnt. Es gibt ein paar Zahlenschlösser und Gegenstände – hier wird natürlich nicht weiter gespoilert.

Nach exakt 42 Minuten hören wir auch das erlösende Summen: Anscheinend haben die weißen Wanderer abwehren können. Der Raum spielte sich sehr smooth, da schön zwischen Rätseln und Technik abgewechselt wurde. Andere Anbieter legen ja immer ihren Fokus eher auf eine Disziplin, hier fand ich es sehr schön gemischt. Die technischen Dinge haben auch alle gut funktioniert und die Rätsel waren alle fair. Eines hat uns etwas Zeit gekostet aber irgendwann ist dann auch hier der Groschen gefallen. Und als ich aus versehen doch mal eine Fluchttür geöffnet habe oder mein Kollege zu fest an einem Gegenstand geruckelt hat, kam sofort eine Anweisung aus dem Off.

Ich denke wir werden hier bald auch die anderen Räume spielen – es gibt euch eine Stempelkarte, dank welcher man dann den letzten Raum verbilligt bekommt.

In Summe auf jeden Fall einer der besseren Räume, die ich bisher gespielt habe – meine Kollegen hatten auch alle viel Spaß.

 

Meine Bewertung (von max. 10 Punkten):
Atmospäre: 7
Technik: 7
Rätsel: 6
Sauberkeit/Abnutzung: 8
Personal: 8

Persönliche Gesamtnote: 8

Beitrag von Gori

 

2 Kommentare

  1. Das hört sich sehr, sehr Cool an! Wie ist das eigentlich mit den Lizenzen bei so einem thematischen Raum?
    Theoretisch würde sich da thematisch ja durch Filme und Videospiele unfassbar viel anbieten. Wieso ist das vorher niemand drauf gekommen?

    1. Ich glaube ehrlich gesagt, dass das eine sehr schwarze Grauzone ist. Aber was wer nicht weiß, macht den nicht heiß. 😉

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.