EXIT – DER TOTE IM ORIENT-EXPRESS : Chapeau, Monsieur Poirot!

Ich kann mich gar nicht entscheiden: Soll ich im Kino in den Orientexpress einsteigen, um einen Mordfall zu erleben oder soll ich das EXIT-Spiel mit dieser Thematik spielen?

Antwort: Erstes vielleicht, Zweites auf jeden Fall!

Zugegebenermaßen, wird ein Krimifall mit einem Escapespiel kombiniert, dann KANN mir das ja nur gefallen. Aber es liegt hier schon etwas ganz besonderes vor. Denn anders als in den bisherigen EXIT-Spielen muss man nicht nur einer Örtlichkeit entfliehen, sondern auch noch einen Mord aufklären. Mehrere verdächtige Personen waren im Orientexpress unterwegs und beschäftigten sich mit unterschiedlichen Aktivitäten. Nach und nach dürfen wir die Abteile der Verdächtigen betreten, in denen uns neue Rätsel und Hinweise auf den Täter präsentiert werden. Die Abteile sind dabei kleine zusammengefaltete Zettel, die nach dem Lösen von Rätsel aufgeklappt werden dürfen. Für mich fühlte sich das an, wie das Öffnen einer Schatzkiste, zumal die grafische Untermalung mich perfekt in den Orientexpress zog. Auch die Rätsel sind wunderbar in die Geschichte eingebettet und es wird so gut erzählt, was sich in diesem Zug abgespielt hat, dass in meinem Kopf ein richtiger Film entstand und wir uns zu einer hitzigen Diskussion um die Ermittlung lieferten. Wenn dies die Richtung ist, die die EXIT-Spiele zukünftig gehen wollen, dann steht uns noch eine lange Reise bevor. DER TOTE IM ORIENT-EXPRESS rangiert damit in meiner TOP 3, knapp hinter DER VERLASSENEN HÜTTE und DIE GRABKAMMER DES PHARAO, deren Rätsel einfach noch größere Wow-Effekte bei mir ausgelöst haben.

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