ER #004: Fox in a Box Ljubljana – Zodiac Killer

Der Zodiac Killer führte seine Taten im Norden Kaliforniens aus und schrieb der Polizei kryptische Briefe mit Rätseln, von denen einige bis heute nicht entschlüsselt sind. Er selbst brüste sich damit mehr als 30 Morde begangen zu haben. Seine Identität wurde bis heute nicht geklärt.

Wir wagten uns in der Hauptstadt Sloweniens in das Versteck des Zodiac Killers.

Wir wurden freundlich empfangen und der englischsprachige Spielleiter erklärte uns anhand einer guten Powerpräsentation die Regeln: keine unnötige Kraftanwendungen, Hinweise gibt es auf Knopfdruck und dafür 10min lang erstmal keine mehr. So weit, so gut. Ein paar einleitende Worte zum Zodiac Killer und dann beschrieb er uns, dass wir am Tag zuvor wohl zuviel getrunken hätten und plötzlich gefesselt in diesem seltsamen Zimmer aufgewacht wären. Er führte uns in einen hellen Raum mit alten Möbeln. Sehr stimmig als Ort, wo ein Killer seine Opfer gefangenhalten würde, aber fast zu hell. EIn beklemmendes Gefühl oder gar Angst hatte ich jedenfalls nicht.

Die Hände sind erstmal nicht frei.

Der Leiter legte mich in Handschellen und meine Begleitung in Handfesseln. Demonstrativ legte er den Schlüssel zu meinen Handschellen auf den etwa acht Meter entfernten Tisch. Dann ging es los… der 60min Countdown lief auf einem Monitor herunter. Mein Partner konnte sich dank meiner Hilfe schnell befreien und holte den befreienden Schlüssel für mich. Es wechselten sich Zahlenschloß, Schlüsselschloß und elektronische Schlößer ab. Rätseltechnisch musste ich meinen Kopf nicht so sehr anstrengen, dafür der Spielleiter, der zweimal musste ein Rätsel von außen auslösen musste, weil die Technik nicht ganz funktionierte, doch dafür waren einige technische Rätsel richtige Highlights. Einen besonderen Twist, den ich bisher noch nie in einem Escaperaum erlebt habe, gab es in diesem Raum, der aber natürlich nicht verraten wird. Der Spieleleiter kommunizierte ein, zweimal mit uns via Mikrofon – er war jederzeit bei der Sache. Das ist erfreulich, müssen bei anderen Anbietern doch manche Spielleiter gleich zwei Gruppen betreuen. Bedingt durch das Thema wirkte der Raum jetzt nicht superrein und ich hatte schon das Gefühl, dass hier wohl schon viele Besucher „gefangen gehalten“ wurden. Nach rund 45 min haben wir die erlösende Zahlenkombi eingetippt. Für nur 60 Euro ist dieser Anbieter im Vergleich recht günstig, was mir die Entscheidung zur Empfehlung erleichtert: Ja, es ist einen Besuch wert!

Meine Bewertung (von max. 10 Punkten):
Atmospäre: 7
Technik: 7
Rätsel: 6
Sauberkeit/Abnutzung: 6
Personal: 8

Persönliche Gesamtnote: 7

2 Kommentare

  1. Ein 8 Meter entfernter Tisch? Das muss ja ein riesiger Raum gewesen sein! Und das Gefühl, nicht der erste Gefangene zu sein, hat doch sicher zur Atmosphäre beigetragen oder? 😉

    1. 8 Meter – naja, habe ich vielleicht ein bisschen überschätzt. Die Atmo hat schon gepasst, ja. Wann machen wir mal wieder nen Raum? 😉

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