EXIT – DER VERSUNKENE SCHATZ : Santa Maria, Rätsel aus den Träumen geboren

In EXIT – DER VERSUNKENE SCHATZ dürfen wir in Escape-the-room-Manier die Geheimnisse der Santa Maria lüften. Unweigerlich habe ich einen Roland-Kaiser-Refrain im Kopf, verdränge diesen aber, um mich vollends auf die mir bevorstehenden Rätsel zu stürzen. Und diese bestehen aus den bekannten Lösungsstrategien: Schneiden, Falten, Einzeichnen und den Kopf zerbrechen.Und auch diese Version hält, was sie verspricht. Es bietet für Einsteiger einen perfekten Zugang zur großen Welt der Escapespiele, denn die Rätsel sind moderat schwierig, steigen langsam im Schwierigkeitsgrad an und sind linear aufgebaut, d.h. sie werden einen nach dem anderen präsentiert.
Das Thema wurde stimmig umgesetzt, wobei ich zugegeben muss, dass ich mich angesichts des laufendes Timers oft lieber auf die Rätsel als auf den Flavor Text konzentriere. Auch hier ist die ein oder andere Gedankenzwirbelei dabei, sodass neue Denkrichtungen angestoßen werden müssen. 
Die Entscheidung einer Einsteiger-Variante kann man nur begrüßen. Schienen meinen Wenigspielern die ersten sechs EXITs etwas zu überfordern.
Reine Erwachsenen-Gruppen würde ich daher in die Karibik zur Schatzsuche schicken, Familien eher die EXIT-Version der drei ??? empfehlen. Dort fand ich die Rätsel nämlich noch einen kleinen Ticken aussergewöhnlicher. 

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